Margit Pohl über Bilder und analoge Wissensrepräsentation

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Pohl, Margit (2003): Hypertext und analoge Wissensrepräsentation. wie Texte zu Bildern und Bilder zu Texten werden. Frankfurt am Main: Lang (Reihe Europäische Hochschulschriften;Reihe 41, Informatik, 38), 104ff

Auszüge zu: 1. Bildliche Darstellungen und mentale Modelle 2. imagery-Debatte 3. Rolle von Bildern im Lernprozess

1. Bildliche Darstellungen und mentale Modelle

104-106

2. imagery-Debatte

Vereinfacht ausgedrückt geht es in der imagery-Debatte um einen Konflikt zwischen zwei Positionen. Die eine Position besagt, dass bildähnliche Darstellungsformen für die menschliche Erkenntnis von wesentlicher Bedeutung sind, wobei sich derartige Darstellungsformen tiefgreifend von verbalen/propositionalen Formen unterscheiden. Die andere Position beruht auf der Annahme, dass Wissen im Wesentlichen verbal/propositiona dargestellt wird, und dass bildähnliche Repäsentationen [sic] nur ein Epiphänomen (unwichtige Begleiterscheinung) des menschlichen Erkenntnisprozesses sind. (106, mehr 106/107)

3. Rolle von Bildern im Lernprozess

Generell gibt es noch immer relativ wenig gesichertes Material zum Einsatz von Bildern in der Ausbildung, obwohl in den letzten zwanzig Jahren eine größ0ere Anzahl von Untersuchungen, die sich mit diesem Thema beschäftigten, durchgeführt wurden (Weidenmann 1994). Lange Zeit war der Einsatz von Bildern im Unterricht überhaupt umstritten, da Bildern eine ausschließlich illustrierende und verschönernde Funktion z ugeschrieben wurde [...] Es scheint aber inzwischen relativ unumstritten zu sein, dass Bilder einen wertvollen Beitrag zum Lernen leisten können. Levin et al (1987) konnten auf der Basis einer Metastudie eindeutig feststellen, dass Illustrationen, die für den Textn, in den sie eingebettet sind, relevant sind, zu geringen bis substantiellen Lerngewinnen führen. Schnotz (1995) meint in diesem Zusammenhang sogar, dass es heute nicht mehr darum geht, die Frage zu untersuchen, ob Texte in Kombination mit Abbildungen positive Effekte auf das Lernen haben, sondern eher darum, unter welchen Umständen sie sinnvoll eingesetzt werden können und wie und warum sie das Verhalten der Lernenden beeinflussen. Die zunehmende Bedeutung von Abbildungen für den Unterrichtsprozess hängt vermutlich auch mit dem Einsatz des Computers zusammen, der die HErstellung und Verbreitung von jeder Art von Bildmaterial wesentlich erleichter. (108f)

es folgt Kurzüberblick zum Forschungsstand (bis 1996), Unterscheidung zwischen Bildtypen und Lernerfolg

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