Seit den 70ern (Kommunikative Wende) befindet sich die Schreibdidaktik im Wandel, obwohl in Schulen immer noch antiquierte Modelle praktiziert werden: Man orientiert sich an den "Grundformen des Aufsatzes (Erörterung, Schilderung, Bericht, Erzählung, Beschreibung.). Dabei fordert die moderne Schreibdidaktik viel mehr, dass die SchülerInnen lernen, (berichtende, erzählende ...)Schreibhaltungen zu entwickeln. Diese Schreibhaltung kann sich an Bühlers Organon-Modell orientieren (Steinig/Huneke 22004:108): Die Schüler/innen müssen lernen Gefragt ist also Leseradressierung statt Orientierung an Sachverhalten. Deshalb tritt stärker der Schreibprozess als Gegenstand des Unterrichts in den Vordergrund: Die Schreibdidaktik hat deshalb vier Orientierungspunkte: