Lesbarkeit von Texten

 Bildungsblog: Lesbarkeit von Texten objektiv ermitteln

Welche Verfahren gibt es nun also zur Lesbarkeitsbestimmung? Es gibt im Wesentlichen vier verschiedene Formeln: Flesch Reading Ease, Flesch-Kincaid Grade Level, Gunning Fog Index und die Wiener Sachtextformel. Der Flesch Reading Ease gibt eine numerischen Wert zwischen 0 und 100 zurück, wobei ein höherer Wert eine bessere Lesbarkeit bedeutet. Der Flesch-Kincaid Grade Level und der Gunning Fog Index geben die Anzahl von Schuljahren an, die man für einen Text absolviert haben muss. Die Wiener Sachtextformel gibt das Lesealter zurück, dass man für einen Text haben sollte. Bis auf die Wiener Sachtextformel ist aber zu bedenken, dass alle Formeln zunächst für englische Texte ausgelegt sind.
Die Berechnung funktioniert bei allen Formeln im Wesentlichen über zwei Faktoren: Länge der Sätze und Anzahl der Silben pro Wort. Das bedeutet je kürzer die Sätze und je kürzer die Worte sind, desto leichter ist der Text zu verstehen. Dies ist auch ein Grund, warum diese Formeln nicht einfach auf deutsche Texte angewandt werden können, denn die technische Silbenerkennung von englischen und deutschen Wörtern unterscheidet sich. 

Bezieht sich auf seittest.de, wo Seiten u.a. hinsichtlich ihrer Lesbarkeit bewertet werden.

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