Lesesituation in der Familie spielt maßgeblichste Rolle im Prozess der Lesesozialisation.
z.B.:
- Anschlusskommunikation
- prä- und paraliterarische Kommunikationsformen
- frühkindliches "Lesen"
Anschlusskommunikation mit Kindern Lesekompetenz Flexibles Gerüst der Vorleseinteraktion, Expertise S. 42 "Auch beim Geschichten-Vorlesen haben die Anschlusskommunikationen im Eltern-Kind-Dialog eine entscheidende Funktion, wobei die Struktur dieses Dialogs deutlich kultur- und schichtspezifisch gerpägt ist (...). Eltern niedrigerer Sozialschichten zielen hier die Vermittlung eines feststehenden Textsinns an, während in höheren Schichten eine möglichst gleichberechtigte Erarbeitung potenzieller Textbedeutungen im Mittelpunkt steht. Ein solches "flexibles Gerüst" der Vorleseinteraktion ist für die kindliche Lesesozialisation (imi Kindergartenalter) eindeutig produktiver als rigide, starre oder instabile Gerüste.
Literatur: Artelt, C., McElvany, N., Christmann, N., Richter, T. Groeben, N., Köster, J., Schneider, W., Stanat, P., Ostermeier, C , Schiefele, U. Valtin, R. & Ring, K. (2005). Förderung von Lesekompetenz – Ein Expertise. Bonn, Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). [www.bmbf.de/pub/bildungsreform_band_siebzehn.pdf]