Leseraktivitäten

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 Artelt, Cordula; McElvany, Nele u.a. (2005): Förderung von Lesekompetenz. Expertise. Bonn, Berlin: Helmut Langer (Reihe Bildungsreform, 17), 19-20

 
= Lernstrategien, metakognitive Überwachung und Selbstregulation beim Lesen
--- alle empirische belegt (31)
 
-> situationsangemessene Lesetrategien auswählen/kombinieren
 
Schule kommt entscheidende Rolle bei der Etablierung/Förderung von Lesestrategien
 
- ressourcenorientierte Strategien (Zeitmanagement, Arbeitsplatzgestaltung, Hilfe von anderen)
- kognitive Strategien:
--- Wiederholung (Textinhalt wird wiederholt: Auswendiglernen, mehrmaliges Lesen): unterstützt behalten, nicht aber verstehen
--- Elaboration: erleichtern Verstehen und Integration in Gedächtnis (Z.B. Beispiel/konkr. Anwendungen ausdenken, Zusammenhänge zwischen Textinhalten herstellen usw.)
--- Organsation: Unterstreichen, Inhalte bildlich veranschaulichen, Zusammenfassunge schreiben
- metakognitive Strategien (=Kontrolle kognitiver Vorgänge)
--- Planung: Setzen von Zielen, Formulieren von Fragen an Text, Verstehensanforderungen feststellen
--- Überwachungsaktivitäten: z.B. sich selbst Fragen stellen um z u prüfen, ob man Inhalt verstanden hat
--- Regulation: ergibt sich bei Überwachung ein Problem (z.B. verständnisschwierigkeit) -> Maßnahmen werden ergriffen (z.B. Lesegeschwindigkeit verringern, mehrmals lesen) = aktuelle Lesetätigkeit wird den Anforderungen angepasst
 
--- "gute Informationsverarbeitung [beruht] vor allem auf der Nutzung von Lernstrategien" (31). V.a. hierarchiehöhere Prozesse (Kohärenzbildung, Superstrukturbildung) sind von solchen selbstregulativen Maßnahmen betroffen (31)
 
Solche Strategien sind gut und effektiv tranierbar -> Lernstrategien als signifikante Einflussfaktoren
 
Artelt, Cordula; McElvany, Nele u.a. (2005): Förderung von Lesekompetenz. Expertise. Bonn, Berlin: Helmut Langer (Reihe Bildungsreform, 17), 29-32
 
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