LRS - Förderung

Im Gegensatz zu pädagogischen/lerntheoretisch begründeten Förderkonzepten sind

Therapieverfahren, die an den Wahrnehmungsstörungen ansetzen, sind nach einem Überblick von Suchodoletz entweder nicht zu empfehlen oder der Wirksamkeitsnachweis fehlt. Training der auditiven Wahrnehmung, Training des Richtungshörens, Hochtontraining, Klangtherapie, Schalltherapie und die Therapie nach Tomatis kann nach seiner Überprüfung der Wirksamkeitsnachweise nicht als wirksam angesehen werden und sollten daher nicht angewendet werden. Ähnlich sieht es mit dem Training der visuellen Funktionen aus. Farbfolien und farbige Brillengläser, Rasterbrillen, Training des beidäugigen Sehens, Training der Blicksteuerung sowie Training des dynamischen Sehens werden als Therapie nicht empfohlen. (Hanert-Möller 2007:21)

Wer muss gefördert werden?

Es

spricht derzeit nichts dafür, dass Kinder mit Lernstörungen im Vergleich zu anderen schwachen Lernern qualitativ unterschiedliche Fördermaßnahmen benötigen. [vgl. Abgrenzung "gestörte" vs. "schlechte" Leser] Fest steht, dass sie eine andere Art von Unterricht brauchen als den, der im normalen schulischen Kontext angeboten wird. Schließlich wird die Diagnose von Lernstörungen normalerweise deswegen gestellt, weil die Betroffenen vom regulären Schulunterricht nicht profitieren! (Torgesen 2008:28)

 

1

Interventionsprogramme

Online-Übungen für Legastheniker/LRS

Aufbau eines Förderplans

Notwendigkeit und Erfolg früher Förderung

Wie muss fördender Unterricht gestaltet werden?

Zum Erfolg von Interventionsmaßnahmen

print